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In vielen US-Bundesstaaten ist der Freizeitgebrauch von Cannabis mittlerweile gestattet. Verkauft werden darf es mancherorts, wie beispielsweise in Washington D.C., aber immer noch nicht. Deshalb haben sich ein paar kluge Kiffer etwas einfallen lassen, womit sie sich in einer rechtlichen Grauzone befinden.

Schon im Jahr 2014 wurde in der Stadt der Gebrauch der Droge durch eine knappe Zweidrittelmehrheit legalisiert. Dennoch schafften es ein paar Politiker im Kongress, den Verkauf weiterhin zu verbieten. Der Kompromiss sieht vor, dass man sechs Cannabis-Pflanzen anbauen darf, von denen aber nur drei zur selben Zeit blühen dürfen. Des Weiteren darf man 57 Gramm Weed besitzen und die Hälfte davon an Personen ab 21 Jahren weitergeben darf. Vorausgesetzt das dies gratis geschieht.

Aufgrund dieses Gesetzes gibt es nun in vielen Geschäften sogenannte 4/20-Veranstaltungen, die über die sozialen Netzwerke beworben werden. Man kann bei diesen Events Gras kaufen, aber nur durch eine gewiefte Idee. Gekauft wird eigentlich ein Produkt, wie zum Beispiel ein Armband oder ein Gebäckstück und bekommt dazu ein Cannabis-Produkt „geschenkt“. Auf diese Weise bekommt man das Gras, macht sich aber nicht strafbar, weil man ja im Prinzip etwas anderes kauft. Und offensichtlich scheint diese „Tarnung“ super zu funktionieren.

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