Koustav Biswas Facebook

Fotoquelle: facebook


„Habe Ecstasy und Charlie und will es so schnell wie möglich loswerden. Ich liefere überall hin. Charlie kostet 4k und Ecstasy 1k.“

Das war der letzte Post von Koustav Biswas am 31. Juli, einem Technikfreak aus Hyderabad in Indien, bevor er von den Behörden wegen Drogenhandel festgenommen wurde. Er teilte diese Informationen nicht, wie man annehmen sollte, auf verschlüsselten Messaging-Services wie Whatsapp oder Telegramm, sondern öffentlich auf Facebook. Nicht gerade sehr schlau.

Die Beamten erwischten Koustav und seinen Partner Syed Adil, auf frischer Tat, als sie in der Nähe eines Krankenhauses in Hyderabad Kokain verkauften. Beschlagnahmt wurden 15 Gramm Kokain, 80 Gramm Marihuana, sowie zwei Telefone. Die Fahnder waren perplex, als sie auf der Facebook-Seite des Hauptverdächtigen sahen, dass er keinen Hehl aus seinen illegalen Geschäften machte.

Neben dutzenden Bildern auf Facebook wie Koustav Marihuana rauchte, warb er auch öffentlich für den Verkauf von „Molly“, einem Decknamen für MDMA.

Koustav Biswas Screenshot 2

Ebenfalls postete er Foto wie er Lysergsäurediethylamid (LSD) einnahm.

Koustav Biswas Facebook acid

Koustav nimmt alle möglichen Drogen und das schon bevor er damit Handel trieb. Es ist das erste Mal, dass der indischen Polizei jemand ins Netz ging, der seine illegalen Aktivitäten auf den sozialen Medien zur Schau stellte. Er wird wohl sicher verurteilt, da er selbst die Beweise für sein Treiben öffentlich machte. Aber wie sagt man so schön: Dummheit schützt vor Strafe nicht!

Koustav Biswas Screenshot 3

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