Fusion 2016 – Foto: Paul Bankewitz


Die Fusion findet auch in diesem Jahr nicht statt, das ist mittlerweile seit einiger Zeit klar. Obwohl die Verantwortlichen ein durchdachtes und aufwändiges Hygienekonzept auf die Beine gestellt hatten, wurde dem berühmten Musik- und Kulturfestival der Riegel vorgeschoben. Die Fusion pausiert also das zweite Jahr in Folge und wird erst wieder 2022 über die Bühne gehen, oder? Nicht ganz, denn die Macher haben wieder einmal einen Plan aufgestellt, der das Feiern auf dem ehemaligen Militärflugplatz noch im Jahre 2021 möglich machen soll – und zwar in dreifacher Ausführung!

Das Projekt trägt den Titel Plan:et C und wird sich in drei kleinere Veranstaltungen/Festivals mit je 10.000 Besuchern untergliedern. Die Termine lauten wie folgt: Plan:et C ≈ alpha • α – 20. – 22. August, Plan:et C ≈ beta • β – 27. – 29. August & Plan:et C ≈ gamma • γ – 17. – 19. September

Selbstredend müssen sich interessierte Festivalist*innen aufgrund der reduzierten Kapazität auf eine jeweils abgespeckte Version der „originalen“ Fusion einstellen, das liegt auf der Hand. Laut des Kulturkosmos, dem Verein hinter dem Festival, werden die Turmbühne und die Seebühne musikalisch bespielt. Auf der Turmbühne wird es, wie nicht anders zu erwarten, straigten Techno auf die Ohren geben, wohingegen die Seebühne mit Hip-Hop, Bassmusik, Slowhouse oder Worldbeatz lockt. Im Luftschloss werden sich außerdem diverse Bands zum Besten geben und für kulturelle Highlights soll das neue Zirkuszelt „La Ballena“ mit Theateraufführungen sorgen. Mit dabei sein wird auch die altbewährte Dubstation, an der „gepflegt gechillt“ werden kann. Sie fungiert gleichzeitig als Kino.

Das Line-up soll laut den Veranstaltern in den kommenden Wochen häppchenweise veröffentlicht werden. Der Ticketverkauf ist bereits seit einigen Tagen im Gange. Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage.

Das könnte dich auch interessieren:
Nach Absage: Fusion-Gelände dient ab sofort als Corona-Testzentrum
Fusion Festival 2021 findet nicht statt

Beitragsbild: Paul Bankewitz