Symbolbild


Zwei Brüder haben auf dem abgelegenen Bauernhof ihrer Mutter massenhaft Amphetamin hergestellt. Nun wurden alle Beteiligten wegen „Handeltreibens mit Betäubungsmitteln“ oder Beihilfe zu langen Haftstrafen verurteilt.

Scheinbar hatten die Angeklagten innerhalb drei Monaten so viel Amphetaminöl hergestellt, dass es in der weiteren Verarbeitung für gut 9,2 Tonnen konsumfertiges Amphetamin gereicht hätte. Das Landeskriminalamt sprach von einem außergewöhnlich großem Fall.

Der 40-jährige Hauptangeklagte hatte scheinbar hohe Spielschulden und organisierte daher die Drogenproduktion. Er wurde von Hintermännern dazu gezwungen und baute daher mit seinem Wissen die professionelle Küche mit acht Kochstellen auf.

Produktionsleiter war der 32-jährige Sohn der Hofbesitzerin und als ihm die Arbeit zu viel wurde, half auch der 27-jährige Bruder bei der Produktion. Da er also nur geholfen hatte, kam er mit „nur“ drei Jahren und sechs Monaten und einem Drogenentzug davon.

Da die Mutter wusste offenbar von den kriminellen Machenschaften und hat daher auch eine Strafe von vier Jahren und sechs Monaten bekommen. Der Produktionsleiter wurde zu sechs Jahren und sechs Monaten verurteilt. Der 40-jährige Koch und Initiator bekam die Höchststrafe von zehn Jahren. Zudem wird von den Verurteilten laut Urteil eine Summe von insgesamt 89.000 Euro abgeschöpft werden.

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