eats everything

Quelle: Eats Everything – Facebook

Er gehört mittlerweile wohl zu den bekanntesten Gesichtern der elektronischen Musikszene und ist im Sommer auf Ibiza zu finden: Daniel Pearce alias Eats Everything. In einem Interview mit Ibiza Voice sprach der englische DJ und Produzent nun über die psychischen Herausforderungen im Tourleben und die Veränderungen der Party-Hochburg Ibiza.

Bereits 1997 war Pearce das erste Mal mit Freunden auf Ibiza und erzählt von einer verrückten und rebellischen Zeit auf der weißen Insel unter Drogeneinfluss, einem legendären Set von Thomas Bangalter und Besuchen im Space, Amnesia und Es Paradis. Die heutigen hohen Preise findet der Engländer lächerlich, betont jedoch auch, dass die Getränke schon damals teurer waren als anderswo. Allerdings hat Eats Everything dieses Jahr einen deutlichen Rückgang des Tourismus bemerkt, den er selber auf die Preise und den Geiz der Urlauber zurückführt. Die Insel ist laut ihm spürbar ruhiger geworden, auch wenn seine eigenen Gigs diese Saison immer gut besucht waren. Pearce wünscht sich daher für den Erhalt des Party-Tourismus und der Szene eine Senkung der Preise, damit auch Normalverdiener sich einen Urlaub auf Ibiza leisten können.

Im besagten Interview spricht der Künstler außerdem über die Bewältigung von Familienleben und Tourleben. Das Gleichgewicht zu finden sei schwer, allerdings hält der Künstler es für wichtig nicht so viel selber zu feiern, um Zuhause auch mental für seine Familie da zu sein. Außerdem arbeite er derzeit so viel, um seinen Liebsten ein gutes Leben zu ermöglichen und nimmt daher die psychischen Herausforderungen durch die Trennung von seiner Familie in Kauf. Seine Tätigkeit als DJ und Produzent wird wohl irgendwann immer weiter abnehmen, damit Pearce seinen Pflichten als Ehemann und Vater nachgehen kann. Seine Freizeit genießt er daher auch am liebsten mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn, ganz abseits seines DJ-Lebens.

 

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Quelle: http://www.ibiza-voice.com/story/news/10276