Erst vor Kurzem wurde im Hamburger Hafen ein Rekordfund von 4,5 Tonnen Kokain gemacht. Die Ladung hätte gut und gerne eine Milliarde Euro einbringen können. Nun wurde eine weiterer Riesenladung entdeckt.

Mehr als anderthalb Tonnen Kokain wurden bei der der Durchsuchung eines Containerschiffs sichergestellt. Zwar ist dieser Fund nicht mit dem vorigen vergleichbar, hätte aber auch um die 350 Millionen Euro in die Taschen der Drogenkartelle gespült.

In 64 Sporttaschen waren die 1575 Drogenpakete verstaut. “Der Container mit Tabakkartons wurde in Rio Grande, Brasilien, geladen und sollte wiederum in Antwerpen gelöscht werden” äußerte sich ein Sprecher des Zolls.

Wie alle beschlagnahmten Drogen werden die anderthalb Tonnen unter strenger Geheimhaltung und umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen vernichtet. Das Rekordjahr 2017 wird allein durch die kürzlich geglückten Beschlagnahmungen in den Schatten gestellt. Schließlich hätten durch die sechs Tonnen einige Näschen gepudert werden können.

Einen Engpass müssen die Konsumenten aber wohl nicht befürchten. Die Drogenkartelle produzieren mehr Kokain denn je. Und durch die Konzentration auf die Cyberkriminalität scheinen die altbewährten Methoden des Schmuggels aus dem Fokus geraten zu sein.

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