Dem Zoll in Fulda ist ein gewaltiger Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität gelungen. Die Beamten durchleuchteten auf einem Rastplatz auf der Autobahn 7 mit modernster Röntgentechnik einen Kleinlaster und entdeckten dabei einen 50 Zentimeter großen Hohlraum. Dieser befand sich zwischen Laderaum und Fahrerkabine und erweckte den Verdacht einer illegalen Befüllung.

Im Laderaum befand sich lediglich ein alter Motor und einige ölverschmierte Teile. Zur letztendlichen Beseitigung ihres Verdachtes setzten die Polizisten einen Drogenspürhund ein, der sofort übermäßig anschlug. Die Ermittler öffneten also den Hohlraum und fanden 33 Vakuumbeutel, in denen sich insgesamt 250 Kilogramm befanden. Auf dem Schwarzmarkt hätten die Drogen über zwei Millionen Euro einbringen können.

Der 27-jährige, albanische Fahrer des Kleinlasters wurde auf Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verhaftet und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Drogen und der Transporter wurden beschlagnahmt.

Es ist der bisher größte Rauschgiftfund des Hauptzollamtes Gießen. Nun hat das Zollfahndungsamt Frankfurt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Fulda die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.

Seit mehr als fünf Jahren benutzt der deutsche Zoll zur Bekämpfung des Schmuggels auf den Straßen vollmobile Röntgenanlagen. Ingesamt sind drei dieser Anlagen bundesweit im Einsatz, die Röntgenbilder von Lkw, Containern und Pkw erzeugen können.

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