electri_city
In den 70er und 80er Jahren war Düsseldorf das Mekka der elektronischen Popmusik. Kraftwerk tüftelten in ihrem legendären Klingklang-Studio an ihrer Musik, Rheingold präsentierten uns ihre „Dreiklangsdimensionen, DAF tanzten hier nicht nur den Mussolini und auch Die Krupps mischten in dieser Gemengelage ordentlich mit. Rüdiger Esch, Bandmitglied der Letztgenannten, bringt nun eine Dokumention in Buchform raus, in der er die Szene von den Anfängen um 1970 bis 1986 betrachten. Dabei hat er zahlreiche Protagonisten Wolfgang Flür (Kraftwerk), Bodo Staiger (Rheingold), Gabi Delgado (DAF), Jürgen Engler (Die Krupps) oder Ralf Dörper (Propaganda) interviewt als auch Statements von Giorgio Moroder, Ryuichi Sakamoto, Andy McCluskey (OMD), Martyn Ware (The Human League), Glenn Gregory (Heaven 17) gesammelt und darüber hinaus auch viele Dokumente gesichtet.

„Electri_City – Elektronische_Musik_aus_Düsseldorf“ wird am 20. Oktober im Suhrkamp Verlag erscheinen.

Parallel dazu wird auf Grönland Records auch eine Compilation erscheinen.

Das könnte dich auch interessieren:
TV-Tipp: Party auf dem Todesstreifen – Soundtrack der Wende (Arte)
Der Klang der Familie – Berlin, Techno und die Wende 
Jetzt online: “20 Jahre Kompakt – Die Pop-Dokumentation”
Sven Regener – Magical Mystery: Friede, Freude und Karl Schmidt
Der Musikant mit dem Taschenrechner in der Hand – David Buckley über Kraftwerk