Fabric

fabric kehrt wieder


Wenn die Berichte aus England zutreffen, dürften sich viele Freunde des bekannten Clubs fabric in London freuen. So berichtet Mixmag UK beispielsweise, dass sich die Anwälte der fabric und Islington Town Hall derzeit in ‘fortgeschrittenen Gesprächen’ zu einer überarbeiteten Konzession befänden, die dem beliebten Club die Erlaubnis einer Wiedereröffnung einbrächte.

Allerdings ist der Beginn des seitens der fabric angestossenen Revisionsverfahrens auf den 28. November terminiert, laut Islington Tribune jedoch könnten die Streitparteien schon in der kommenden Woche zu einer Vereinbarung kommen. Hierzu wird aber auch die Zustimmung des eingesetzten Richters des Highbury Magistrates Court zu den ausgehandelten Bedingungen benötigt.

Cameron Leslie, seines Zeichens Mitinhaber der fabric, wollte sich auf Anfrage wegen einer bestehenden Geheimhaltungsvereinbarung nicht zu den laufenden Gesprächen äußern.

Die Taggeszeitung Islington Tribune spekuliert, eine mögliche Übereinkunft zwischen den Parteien könnte viele Tausend britische Pfund an Anwalts-/Gerichtskosten einsparen. fabric hat zum Begleichen dieser Kosten bereits mehr als £ 320.000 Spendengelder ihrer Unterstützer erhalten.

UPDATE:

Die beiden Parteien haben sich schon gestern Abend auf Änderungen des Betriebs geeinigt, die den Fortbestand der fabric sichern.

Die wichtigsten Änderungen lauten wie folgt:
– Einsatz neuer ID-Scanner im Eingangsbereichs des Clubs
– verstärkte Kontrollen und Durchsuchungs-Abläufe
– verdeckte Überwachungssysteme innerhalb des Clubs
– lebenslange Hausverbote für jeden, der im Besitz von Drogen angetroffen wird (beim Betreten oder im Club)
– lebenslange Hausverbote für jeden, der versucht im Club Drogen zu kaufen
– verstärkte Überwachung und externe Revision in Bezug auf die Handlungsweisen (des Clubs)
– bauliche Änderungen im Club, inklusive verbesserter Beleuchtung und zusätzlicher Überwachungskameras
– Austausch der Security-Firma
– Personen unter 19 Jahren dürfen zwischen freitags 20:00 Uhr und 8:00 Uhr montags das Gelände nicht als Gast betreten, sowie an allen Tagen, die von den Betreibern als „Core Club Nights“ promotet werden

Diese drastischen Maßnahmen sollen dazu dienen, einen einen “Null-Toleranz-Ansatz in Hinblick auf Drogenbesitz, -konsum und -verkauf innerhalb des Clubs sicherzustellen“.

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