Am Samstag wurde in Berlin eine Fetisch-Party des Kollektivs Pornceptual aufgelöst. Das Kollektiv, das sexpositive Techno- und Fetisch-Partys veranstaltet hatte in der Alten Münze in Berlin-Mitte feiern lassen wollen.

Laut RBB und Polizei erwartet die Veranstalter nun ein Verfahren wegen Verstoßes gegen die Infektionsschutzordnung. Die Polizei warf den Veranstaltern vor, dass Mindestabstände nicht eingehalten und zum Teil keine Masken getragen wurden. Dies entsprach laut Pornceptual jedoch nicht der Wahrheit. Später wurden laut Pornceptual zudem noch einzelne Gäste „bestraft“ und wie „Freaks“ behandelt.

Die Veranstaltung in der Alten Münze, die zuletzt auch dem Berliner Club Griessmühle ein Exil bot, war laut Pornceptual eine Open-Air-Veranstaltung und hätte deshalb bis zu 5000 Gäste empfangen können. Die Polizei vertrat jedoch die Meinung, dass höchstens 100 Gäste eingelassen werden hätten dürfen. Außerdem hätten die Veranstalter kein Hygienekonzept vorlegen können.

In Ihrem Statement gehen sowohl die Alte Münze als auch Pornceptual darauf ein, dass die Veranstaltung nichts mit dem Körperlichen Charakter eine Fetisch-Party zu tun gehabt hätte. Und sie sich an alle Regeln der neuen Berliner Infektionsschutzverordnung gehalten hätten.

Das könnte dich auch interessieren:
Gabber History & Future 1/2 – Rotterdam, Bunker, Fuckparade, Interview mit Xol Dog & Trauma XP
Jürgen Laarmanns “Eternal Rules of Nightlife” – Der Paradiesvogel

Foto von form PxHere