Quelle: facebook


Seit November gibt es in Trier einen Automaten, der jedes Kiffer-Herz höher schlagen lässt. Tabak, Digitalwaage und sogar getrocknete Blüten. Ich brauche eigentlich nicht zu erwähnen, dass es sich dabei um CBD-Hanf handelt. Ebenfalls erhältlich sind Extrakt-Kügelchen in Plastikdosen, sowie allerlei Rauchzubehör.

Der 35-jährige Automatenbesitzer Kai Schmieder empfiehlt, aus den getrockneten Blüten Tee zu machen oder damit zu backen. Da der Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) in Deutschland weiterhin unter einem Grenzwert von 0,2 Prozent sein muss, wird es vorerst nur die Light-Variante des Krauts in den Automaten geben. Schmieder ist überzeugt von der entspannenden Wirkung der CBD-Produkte. Selbst 80-Jährige schwören auf die Tees und Öle.

Auch in Österreich und in der Schweiz stehen bereits Automaten dieser Art. In Deutschland ist Schmieder allerdings der erste, der diesen Schritt wagt. Vor knapp einem Jahr hat er seinen ersten Headshop „The Jeffrey“ in Trier eröffnet. Mittlerweile hat er Läden in Heidelberg, Kassel und Bonn. Außerdem sind weitere in Köln und in Koblenz in Planung.

Und weil der Cannabis-Automat in Trier so gut läuft, will Schmieder weitere Geräte in anderen Städten aufstellen. Erst mal nur dort, wo es auch die Jeffrey-Shops gibt. Eine Expansion auf den internationalen Markt kann sich der 35-Jährige aber durchaus vorstellen.

Das könnte dich auch interessieren:
Oma backt regelmäßig Haschkekse, um besser schlafen zu können
Marihuana-Konsum soll Frauen einen besseren Orgasmus bescheren
40 Kilogramm Marihuana in ehemaliger Shisha-Bar sichergestell
Stadt Düsseldorf plant Marihuana zu legalisieren