Das Glastonbury in England gehört zu den größten Open-Air-Festivals der Welt. In musikalischer Hinsicht bietet die Veranstaltung so ziemlich für jeden Geschmack etwas an, von Rock über Jazz bis zu Hip-Hop und Techno.

Kanye West, einer der erfolgreichsten und bekanntester Rapper weltweit, trat 2015 beim Glastonbury auf. Ein Grund zur Freude war dies für diverse Leute offensichtlich nicht, wie sich nun herausstellt. Die Organisatorin des Events, Emily Eavis, gab kürzlich bekannt, dass sie für das Booking des US-Amerikaners mehrere Todesdrohungen erhalten habe.

Der Unmut über Wests angekündigten Auftritt habe sich demnach zunächst in Form einer Petition widergespiegelt, so Eavis, die das Festival gemeinsam mit ihrem Vater leitet. Während eine Petition noch vergleichsweise harmlos erscheint, sind Todesdrohungen eine Angelegenheit, die sämtliche Grenzen überschreiten.

“Als Veranstalterin gerät man schnell zur Zielscheibe von aufgebrachten Leuten, die mit diversen Dingen nicht einverstanden sind. Man kann eben nicht jeden zufriedenstellen und ist deshalb einer konsequenten Kritik ausgesetzt. Diesbezüglich muss man einfach ein ziemlich dickes Fell entwickeln.”, sagt die 40-jährige.

Glücklicherweise hat sich keine der Drohungen bewahrheitet und auch der Auftritt von Kanye West verlief reibungslos. Wir hoffen, dass das Fell von Emily Eavis dick genug war, um sie mit dem Vorfall nicht weiter zu belasten.

Quelle: The Guardian

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