Erst vor Kurzem berichteten wir darüber, dass die Organisatoren des weltbekannten Burning Man Festivals eine Vergrößerung auf 100.000 Menschen beantragt haben. Dieser wurde jedoch nun vom Bureau of Land Management (BLM) abgewiesen.

Bisher hatten sich jährlich bis zu 80.000 Menschen in der Wüste Nevadas versammelt um Freiheit, Kunst und Musik zu feiern. Auch die diesjährigen Planungen laufen gut, dem Event und seinen atemberaubenden Installationen steht nichts mehr im Wege. Nur auf eine Vergrößerung müssen die Veranstalter verzichten.

Ein weiterer Problemfaktor sind die vom BLM neu geforderten Umweltmaßnahmen. Besonders was die Müllentsorgung angeht fordern die Veranstalter eine Änderung des Verhaltens der Festivalgäste. Außerdem sollte es laut Forderungsschreiben Screening bei den Autos der Teilnehmer geben. Weil dies aber zu Aufruhr und Unverständnis führte, forderte das Burning Man das Screening einzustellen oder mindestens zu verringern, weil es besonders dadurch zu Behinderungen des Verkehrs kommt: „Wir haben der BLM unsere ernsthaften Bedenken hinsichtlich der erheblichen Auswirkungen dieses Vorschlags auf die Verfassung, die Bürgerrechte, die Umwelt, die Kultur und die Funktionsweise mitgeteilt.“

Wir sind gespannt wie sich das Thema entwickelt.

 

 

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