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Am vergangenen Sonntag, den 29. September ist ein Gast mit einer ansteckenden Hirnhautentzündung im KitKatClub gewesen. Ursache für die Erkrankung ist bisher noch ungewiss, da der Patient für eine Aussage mit genaueren Informationen momentan nicht in der Lage ist. Höchstwahrscheinlich kam es hierzu jedoch im Club. Bei der Meningokokken-Erkrankung handelt es sich um eine höchst ansteckende und meldepflichtige Hirnhautentzündung, welche unbehandelt zum Tod führen kann. Übliche Symptome sind hier starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, ein steifer Nacken und schwerstes Krankheitsgefühl. Dies kann sich bereits innerhalb weniger Stunden in ein schweres, sogar lebensbedrohliches Krankheitsbild entwickeln. Ansteckung erfolgt Flüssigkeiten aus dem Mund- und Rachenraum eines Betroffenen. Enger Körperkontakt ist hierfür notwendig. Mit einer Antibiotikatherapie kann die Krankheit jedoch behandelt werden und ist somit auch nicht mehr übertragbar.


Am 2. Oktober äußerste sich der Club auf der offiziellen Facebook-Seite mit einer umfassenden Stellungnahme. Hier informieren sie ihre Gäste über das Geschehen und raten einen Arzt aufzusuchen, um eine mögliche Infektion ausschließen zu können. Die Besitzer sind derzeit über die Massenpanik besorgt, welche durch Funk und Presse verbreitet wurde. Diese sei unbegründet, da alle Mitarbeiter bisher symptomfrei seien und diese vorsorglich eine Antibiotikatherapie beginnen werden, um eine Übertragung auf neue Gäste verhindern zu können.

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Foto/Logo: Facebook-Seite KitKatClub