Symbolbild


In Polen wurde Kokain im Wert von 670 Millionen Euro sichergestellt, das über den Hamburger Hafen aus Ecuador kam. Das Kokain wurde in gefrorenem Ananas-Fruchtfleisch entdeckt.

In insgesamt 144 Fässer mit dem Fruchtfleisch befanden sich mehr als drei Tonnen reinstes Kokain. Das teilte der Regierungschef Mateusz Morawiecki am Dienstag in Prag mit. Gefunden wurde die verbotene Ware in der Hafenstadt Gdingen (Gdynia) im Norden des Landes.

Offensichtlich war die Aktion keine Jugendsünde, denn die festgenommenen Tatverdächtigen sind im Alter von 64 bis 71 Jahren. Und sind wir mal ehrlich. Einen dreistelligen Millionenbetrag kratzt man auch nicht einfach mal so schnell zusammen. Zumindest, wenn man nicht Bill Gates heißt, oder so.

Nach Angaben von Morawiecki war das Koks nicht nur für Osteuropa, sondern auch den niederländischen und skandinavischen Markt bestimmt. Der Betrag von 674 Millionen wurde von den Behörden für den Einzelverkauf geschätzt. Das Innenministerium kam immerhin auf 334 Millionen. Bei einem sind sich glaub ich alle einig: das Zeug hätte ne Menge Schotter eingebracht.

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