Kokain-U-Boot mit acht Tonnen Kokain beschlagnahmt – Bild von Wikipedia / Darkone (c)


Die Drogenkartelle aus Südamerika schmuggeln tausende Tonnen Kokain jährlich in aller Herren Länder. Eine beliebte Art dies zu tun sind die bekannten Narco-U-Boote. Vor allem an der Küste Kolumbiens werden immer wieder U-Boote mit riesigen Drogenlieferungen beschlagnahmt. Allein in diesem Jahr sollen es bereits 20 dieser Boote gewesen sein.

Die Boote sind so konzipiert, dass sie unter der Wasseroberfläche fahren, um möglichst nicht entdeckt zu werden. Nun wurde ein weiteres Gefährt vor der Hafenstadt Tumaco im Südwesten Kolumbiens gestoppt.

Wie das Nachrichtenportal „La Libertad“ berichtete hatte das Boot rund acht Tonnen Kokain geladen haben. Der Verkaufswert soll sich zwischen 264 und 500 Millionen Dollar belaufen. Angeblich ist das Boot das Größte, dass in der Geschichte des Landes entdeckt worden ist.

Allgemein gilt Kolumbien als größter Kokain-Produzent der Welt. Seit dem Wirken des Drogenbarons Pablo Escobar ist dies weitläufig bekannt. Der Protzbau Escobars wurde im Februar gesprengt, um dort eine 5.000 qm großen Park anzulegen, der den Opfern des Drogenkrieges gedenkt.

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