Drogenfahnder haben in Großbritannien knapp 1,3 Tonnen Heroin sichergestellt. Die Ware mit einem Straßenverkaufswert von mehr als 130 Millionen Euro wurde zwischen Bademänteln und Handtüchern entdeckt.

Im Hafen von Felixstowe im Südosten Englands beschlagnahmte die britische Polizei die Ladung auf einem Containerschiff. Etwa ein Kilogramm schwere Heroinblöcke waren in die Handtücher eingenäht worden. Die Polizeibehörde NCA brauchte fast sechs Stunden, um die Ware sicherzustellen. Bestimmt hat es noch viel länger gedauert, das H in die Handtücher einzunähen.

Anschließend wurde der leere Container wieder an Bord des Schiffs gebracht, das wie geplant in Richtung Antwerpen fuhr. Der Container wurde dann mit einem LKW in ein Lagerhaus nach Rotterdam gebracht. Ein geschickter Schachzug, denn beim Entladen wurden vier Tatverdächtige festgenommen.

Die Drogen kommen allem Anschein nach aus Pakistan. Der NCA-Direktor Matt Horne gab an, dass es sich um eine Rekordmenge an konfisziertem Heroin in Großbritannien handele. Bereits Anfang August wurden rund 400 Kilogramm der Droge in Felixstowe entdeckt.

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