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Die portugiesische Polizei hat einen Katamaran mitten auf Atlantik aufgehalten. Auf der französischen Yacht waren Drogen versteckt. Die Festnahme fand auf den Azoren statt.

In fünf Verstecken waren die insgesamt 840 Kilogramm Kokain eingelagert. Um die 36 Millionen Euro soll der Stoff wert sein. Da bestand bei den zwei Männern und zwei Frauen im Alter von 21 bis 36 Jahren sicherlich Erklärungsnot. Als Eigenbedarf geht das nämlich nicht mehr durch.

Die Nationalitäten der Festgenommen wurde noch nicht bekanntgegeben, es handelt sich aber um Europäer. Die Verhaftung verlief ohne Widerstand. Es wurden neben den Drogen auch mehrere Navigationsgeräte, Mobiltelefone, Tablets, Computer, Geldbeträge und Dokumente beschlagnahmt.

Die ganze Aktion geschah aber nicht aus Zufall. Die Nationale Einheit für die Bekämpfung des Drogenhandels (UNCTE) hatte das aus der Karibik kommende Schiff schon längere Zeit überwacht. Der Zugriff erfolgte dann in Horta auf der Insel Faial. Also wirklich mitten im Atlantik. Vermutlich stammen die Drogen aus Kolumbien, Bolivien oder Peru.

Diese Art des Schmuggels ist auch keineswegs ein Einzelfall. Es werden zunehmend Segelyachten für den Transport von Rauschgift über den Atlantik eingesetzt. Vor Martinique wurden erst im Juli gut 1,5 Tonnen Kokain auf einem Open 60, ein knapp 20 Meter langes Segelschiff, beschlagnahmt.

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