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Nina Kraviz wehrt sich gegen Kritik


Wir kennen das Problem mit der Erwartungshaltung. Mann / Frau freut sich auf das Set eines favorisierten DJs, und die Musik spiegelt nicht das wider, was man sich erhofft hat. Kann passieren. Muss vielleicht auch ab und zu passieren. Menschen sind keine Maschinen, DJs keine Jukeboxen und Gefühlslagen von Tag zu Tag unterschiedlich.

Nina Kraviz ist jetzt so etwas in Australien widerfahren. Nach ihrem Closing-Set auf einer kleiner Strand-Party mit Marcel Dettmann und ihrem Label-Mate Bjarki hagelte es Kritik, da einige Partygäste das Set als ‚zu weit draußen‘ und ‚zu  wenig Techno‘ einstuften. Nina Kraviz hat sich nun ausführlich mit dieser Kritik auseinandergesetzt. Hier ein paar übersetzte Auszüge aus ihrer Stellungnahme.

„Ich spielte einen spontanen, eklektischen und dennoch kohärenten Mix, der aus verschiedenen Musikstilen bestand. Daraufhin beschwerten sich einige Gäste und wollten sogar ihr Geld zurück. Das wäre für mich völlig in Ordnung gewesen, aber einiges an der Kritik hat mich tief bewegt. Die Leute wollten ‚Techno‘ und ihrer Meinung nach habe ich keinen Techno gespielt. Aber meiner Meinung nach war alles Techno. Halt in einer anderen, meiner eigenen Definition und mit einem breiteren Spektrum.“

Den gesamten Post findet ihr hier.

Maceo Plex ist so etwas Ähnliches auf Ibiza passiert. Ihr erinnert euch nicht? Dann könnt ihr hier nachlesen…

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