Foto: Spanisches Innenministerium, Zoll

Rekorddrogenfund in Bremerhaven – mehr als eine Tonne Kokain – Foto: Spanisches Innenministerium, Zoll


In Bremerhaven haben Zollbeamte eine riesige Menge Drogen entdeckt. Insgesamt 1.109 Kilogramm reines Kokain in 935 Paketen wurden in Containern eines Frachters gefunden, der aus Kolumbien kam und als Ziel Spanien hatte.

Über die Hintermänner der Lieferung weiß man bisher recht wenig. Ein mutmaßlicher Beteiligter wurde von der spanischen Polizei festgenommen. Der Schmuggel war getarnt als legaler Import von Baumaterialien einer spanischen Scheinfirma. Für welchen Markt die Drogen, die sich in einem ausgesägten Stapel Rigipsplatten befanden, bestimmt waren, ist ebenfalls unklar.

Erst im vergangenen Jahr wurden jeweils 200, 125 und 70 Kilogramm Kokain sichergestellt. Mit mehr als einer Tonne hat der aktuelle Fund aber einen absoluten Spitzenwert. Es werden spezielle Röntgentechniken in allen deutschen Häfen verwendet, um mutmaßliche Schmuggeltransporte zu enttarnen. Gefunden wird aber bei weitem nicht alles.

Nach Spekulationen ist die beschlagnahmte Menge in gestreckter Form mehr als 200 Millionen EUR wert. Kokain wird oft mit billigen Substanzen wie Milchpulver gestreckt und für circa 70 EUR pro Gramm verkauft.

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