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Noch nie wurde in dem südamerikanischen Land so viel Kokain auf einen Schlag beschlagnahmt. Die sichergestellten Drogen sollten in Containern versteckt nach Afrika gebracht werden. Mittlerweile ist dies fast die gängigste Schmuggelroute der Drogenkartelle aus Südamerika.

Vorerst wurden im Hafen von Montevideo 4,4 Tonnen Kokain in Containern aufgegriffen. Daraufhin wurde im Westen im Department Soriano auf einer Farm eine weitere Tonne der Droge gefunden.

Laut Medienberichten hat das Rauschgift einen Straßenverkaufswert von über einer Milliarde Dollar. Ein Sprecher der Marine sagte, dass den Behörden der „größte Schlag gegen den Drogenhandel in der Geschichte des Landes“ gelungen sei.

Festgenommen wurden vier Verdächtige, darunter auch der Besitzer der Farm mit der Tonne Stoff. Das Kokain sollte in Containern mit Soja nach Lomé, der Hauptstadt von Togo geschmuggelt werden. Uruguay ist ein wichtiges Transitland im internationalen Drogenhandel. So gelangt das Koks aus den Anden über Afrika bis nach Europa.

Bereits im Juli war dem Zoll eine Lieferung mit 4,5 Tonnen Kokain durchgerutscht. Entdeckt wurde die Ladung im Hamburger Hafen. Und auch im November wurden in Uruguay drei Tonnen Kokain aus dem Verkehr gezogen, die nach Benin verschifft werden sollten.

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