Symbolbild


In der türkischen Provinz Hatay wurde ein LKW mit mehr als 1,4 Millionen Ecstasy-Pillen gestoppt. Ziel der Drogenlieferung war scheinbar Saudi-Arabien. Der Lastwagen wartete auf die Zollabfertigung, konnte aber aufgrund eines anonymen Tipps aufgefunden werden.

Mit Hilfe von zwei Spürhunden konnten die Pillen beschlagnahmt und drei Syrer verhaftet werden. Die mutmaßlichen Schmuggler gaben an, dass der Bestimmungsort der Drogen Saudi-Arabien sei. Erst im vergangenen Jahr konnten bereits 500.000 Ecstasy-Tabletten an der serbisch-bulgarischen Grenze sichergestellt werden, die für die Türkei bestimmt waren.

Die Istanbuler Anti-Drogen-Behörde hatte damals ebenfalls einen anonymen Hinweis bekommen und konnte den aus den Niederlanden kommenden LKW aufhalten. Dies war der erste Einsatz der türkischen Drogenpolizei im Ausland.

Der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident der Türkei, Recep Akdag, hatte 2018 gefordert, dass die Niederlande, Belgien, Österreich und Polen bestimmter gegen die Drogenproduktion und dem Drogenhandel vorzugehen.

„Die Substanz, die unsere Jugendlichen, die auf der Straße landen, verwenden, wird in den Niederlanden, Belgien oder Österreich und teilweise in Polen hergestellt. Ihre Notlage ist regelmäßig in den Medien zu sehen. Bitte verhindern Sie, dass dieses Gift in Ihren Ländern hergestellt wird“, sagte der türkische Politiker.

Angeblich werden 60 Prozent der in Euopa beschlagnahmten Pillen in der Türkei sichergestellt. Dies komme daher, da das Land nicht nur Ziel-, sondern auch Transitland für viele Drogen sei. Man will auf jeden Fall entschiedener gegen Drogenschmuggel vorgehen, da sich auch viele Terrororganisationen dadurch finanzieren.

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