Abwarten und Tee trinken. Aber, liebe Regierung, wie lange denn noch?
Die Event-Branche steht kurz vor ihrem sinnbildlichen Kollaps, kleine wie große Agenturen kämpfen tagtäglich ums nackte Überleben. Und das nicht erst seit Wochen, sondern seit Monaten! Wie auch die Betreiber des Sacred Ground Festivals. Gemäß der Corona-Regeln für Veranstaltungen musste natürlich auch das Open Air in der Uckermark abgesagt werden. Heißt: keine Einnahmen in 2020. Heißt aber auch, dass die Kosten für Miete, Personal, Marketing, Booking & Co. dieses Jahr für ein fettes Minus im musikalische Haushaltsbuch sorgen. Allein dank des finanziellen Supports der “Mutterfirma” Z|ART Agency GmbH war es bisher überhaupt möglich, so weit zu kommen, um nicht schon aufzugeben. Es wird also gekämpft, an vorderster Front. Und damit das Sacred Ground Festival auch zukünftig stattfinden kann, bitten die Jungs und Mädels hinter den Kulissen auf einer Crowdfunding-Plattform um euren Support.

Getreu der Devise “Jeder Euro zählt” ruft man auf Start Next dazu auf, einen x-beliebigen Betrag zu spenden. Zum Erhalt der Firma, zum Erhalt der Mitarbeiter, zum Erhalt des Sacred Ground Festivals. Ziel ist es, 35.000 Euro an finanziellen Hilfsmitteln zu erhalten. Momentaner Status quo (15.06.2020, 08:20 Uhr) ist: 3.008 Euro. Da geht also noch was! Aber ihr habt auch noch etwas Zeit. Bis zum 17. August 2020 habt ihr die Möglichkeit, eure Begeisterung für das Happening auszudrücken – in Euro-Form sozusagen.

Worum geht es in diesem Projekt genau? Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung? Warum sollte ich dieses Projekt unterstützen? Fragen über Fragen, deren Antworten ihr natürlich in aller Ausführlichkeit auf der Start-Next-Website findet.


Also, kramt mal in eurem Portemonnaie, guckt unterm Kissen nach Omas Sparstrumpf und checkt mal die Ritzen eures Sofas. Das Sacred Ground Festival braucht dringend euren Support. Denn sonst sieht das Festivalgelände nicht nur 2020 aus wie auf den Bildern, sondern auch … nicht dran zu denken!

Infos zum Event und weitere Hintergründe findet ihr auf der offiziellen Veranstaltungsseite.

By the Way, liebe Politiker: Aus “Abwarten und Tee trinken” ist längst “Däumchen drehen” in der Branche geworden. Und dass es ein “Daumen runter” gibt für genehmigte Demonstrationen mit 20.000+ Menschen, aber keine Events, ist doch irgendwie auch verständlich, oder?!

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(C) Foto: danilori