angello


Die Meldung ging die vergangenen Tage durch die internationalen Medien, aber eventuell nicht in dem Maße, wie Steve Angello sich das Ganze gewünscht hat. Und auch die Reaktionen auf seine gute Tat waren sehr zwiegespalten. Was ist passiert?

Ein besorgter Vater eines kranken Mädchens wandte sich via Instagram an das ehemalige Swedish House Mafia-Mitglied und teilte ihm mit, dass seine wenige Monate alte Tochter eine Lebertransplantation benötige, um weiterleben zu können. Um die dafür notwendigen 15.000 USD zusammen zu bekommen, eröffnete der Vater eine GoFundMe-Seite (Crowdfunding) und bat um Spenden. An Steve Angello schickte der Vater (sein IG-Name ist Rydri) den Link zu der GofundMe-Seite (hier seht ihr sie). Daraufhin spendete der Schwede umgehend 5.000 Dollar, was auch als Signal für weitere Spender zu verstehen war, denn mittlerweile hat sich eine Summe von knapp 19.000 USD angesammelt.

Allerdings waren die Resonanzen auf diese großherzige Aktion sehr unterschiedlich. Während viele Personen seine humanitäre Aktion lobten, gab es viele Stimmen, die in dem Ganzen eine Marketing-Aktion sahen. Eine wiederholt auftretende Reaktion war: “Er verdient pro Auftritt mindestens 100.000 USD und auf Festivals bis zu 250.000 USD pro Gig. Warum spendet er es nicht einfach heimlich? Warum muss es an die große Glocke gehängt werden?”
Andere erfolgreiche Künstler wie Tiesto, Armin van Buuren oder Paul van Dyk haben ebenfalls des öfteren ihre soziale Ader gezeigt, dieses aber nie so inszeniert.

Ist das nun eine makabere Einstellung unserseits, dass wir überall das Böse, sprich Marketing und virale Reichweitengeilheit vermuten und das Gute nicht mehr als Gutes zu erkennen wissen?

Was sagt ihr dazu?

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