Der niederländische DJ und Producer Steve Rachmad ist seit über zwei Dekaden aktiv und veröffentlicht nicht nur unter seinem Klarnamen Musik, sondern auch unter unzähligen Künstlernamen wie Black Scorpion, Tons of Tones, Parallel 9, Ignacio oder Sterac. Letzterer ist sein Alias für die dunklere und deepere Seite von Techno, unter dem gerade auf Kanzleramt – im Rahmen des 25. Geburtstags des Labels – die EP „11“ erschienen ist.


Anthony Rother – Sex With The Machines (1997)
Ich beginne mit der ersten Veröffentlichung von Anthony Rother auf Kanzleramt. Ich habe keinen bestimmten Track ausgewählt, weil einfach alle gut sind. Also, wann immer du die Gelegenheit hast, hör dir alle Tracks an. Das ist eins meiner absoluten Kanzleramt-Lieblings-Releases.

Heiko Laux – Presense (1999)
Ein Release von Labelboss Heiko Laux selbst, ein absoluter Klassiker. Was nicht viele Leute wissen, ist, dass bei der Gründung des Labels alle Künstler Newcomer waren, die gerade ihre musikalischen Flügel ausbreiteten. Das ist heutzutage bei einem Label ziemlich selten. Respekt, Heiko!

Fabrice Lig – Black Stone (2003)
„Black Stone“, von der „Universal Tech“-EP, habe ich verdammt oft gespielt! Ich musste Heiko sogar um eine neue Kopie bitten, da die erste nicht mehr spielbar war. (lacht)

Gideon – Jesse James (2008)
„Jesse James“, vom Debütalbum „Need No Permission“ des damals jungen Holländers Gideon, ist ein sehr starker Track. Ab und an spiele ich das immer noch, da es auf der Tanzfläche ausgezeichnet funktioniert.

Heiko Laux & Diego – Guadaloop (2011)
Das ist auch ein starker, langsamer Banger – und ich bekenne mich schuldig, dass ich ihn manchmal beschleunige. (lacht) Ich liebe den sucking deepen Groove des Tracks.

 

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www.steverachmad.com
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Foto: Marie Staggat