Etwa 70 Prozent aller DJs haben sich aufgrund der Corona-Pandemie beruflich umschulen lassen oder sich neue Skills aneignen müssen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Organisation Pirate, veröffentlicht via “the Pirate blog”, die 20.000 DJs zur ihrer aktuellen Situation befragte.

29 Prozent der Teilnehmer gaben an, sich stattdessen nun zusehends mit der Musikproduktion zu beschäftigen. Der Wegfall von Events schlägt sich derweil vor allem im Finanziellen zu buche: 54 Prozent sagten, sie hätten ihr gesamtes Einkommen aufgrund der Krise verloren, 26 Prozent gaben an, sich nicht vorstellen zu können, nach dem Lockdown wieder ins Musikgeschäft einzusteigen.

Nichts desto trotz gehen aus der Umfrage auch positive Aspekte hervor. So gaben viele DJs an, ihr Interesse in das DJing während des Lockdowns weiter verschärft zu haben. 31 Prozent der Befragten legten sich etwa einen neuen Controller zu, 26 Prozent investierten in DJ-Software, 11 Prozent kauften CDs und 8 Prozent erwarben einen Vinyl-Plattenspieler.

Darüber hinaus gaben Zweidrittel der Teilnehmer an, einen positiven Nutzen für die Musikindustrie zu erkennen. Hierbei nannten sie in erster Linie den Aufstieg von Twitch als neue Möglichkeit, mit Fans in Kontakt zu treten und Einnahmen zu generieren sowie die zusätzlich gewonnene Zeit, um das Handwerk des DJing weiter zu perfektionieren.

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Quelle: Pirate, Mixmag