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Bild von Alexey Györi auf Pixabay


Die New York University (NYU) hat den Gebrauch von Alkohol, MDMA, LSD und anderen Drogen, während virtuellen Shows und Happy Hours untersucht.

Virtuelle Veranstaltungen boomen im Moment geradezu. Und obwohl die Clubs und Bars gegen unsere Wohnzimmer eingetauscht wurden, nehmen die Raver genauso viele Drogen in ihren Social Distancing Umgebungen.

Die aktuelle Studie hat den Gebrauch von Drogen während virtueller Events und Online-Happy-Hours überprüft. Um dieses Phänomen zu untersuchen, wurden im April und Mai diesen Jahres Online-Umfragen von den Forschern der NYU Grossman School of Medicine und dem Center for Drug Use and HIV/HCV Research erstellt.

Wir haben untersucht, ob sich der Drogenkonsum während der stay-at-home-Phase verändert hat und haben festgestellt, dass das Niveau in etwa gleich geblieben ist. Die Leute nehmen ebenso viele Drogen, wie wenn sie auf Partys gehen. – Joseph Palamar, PhD, MPH

Laut NYU nehmen mehr als ein Drittel der Teilnehmer der virtuellen Events illegale Drogen. An virtuelle Raves nahmen 55,5 Prozent der Befragten teil. Virtuelle Happy Hours wurden von 69,5 Prozent „besucht“.

Die meisten befragten Teilnehmer (70 Prozent) tranken Alkohol. Rund 30 Prozent nahmen Marihuana. Andere Drogen wie MDMA werden immerhin von 8,5 Prozent konsumiert. Der LSD-Konsum liegt bei 7 Prozent und Kokain bei 4,2 Prozent. Bei den virtuellen Happy Hours konsumierten 3,4 Prozent Kokain und ebenso viel Ketamin.

Wenn ihr mehr über die Studie erfahren wollt —-> hier entlang!

Quelle: NYU

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