Der US-amerikanische Designer Michael Kors hat diesen Herbst eine Kollektion herausgebracht, die vom legendären Studio 54 inspiriert wurde. Mitbegründer Ian Schrager behauptet allerdings, dass Kors niemals den legendären Nachtclub betreten hat.

Das Studio 54 war ein weltbekannter Nachtclub, ein hedonistisches Paradies in New York City. Sozusagen das Berghain der 70er Jahre. Neben dem berüchtigten Sex-Balkon, dem eingeschränkten Dresscode und dem freizügigen Drogenkonsum, hatte das Studio 54 eine ellenlange Gästeliste mit Prominenten. Andy Warhol, Cher, Freddie Mercury, David Bowie und sogar der aktuelle US-Präsident Trump.

Michael Kors‘ kostspielige Kollektion besteht aus einem überdimensionalen Mantel, einer zerknitterten Seidenbluse mit dem Studio 54-Logo, weiten Hosen und einem metallenem Trench Coat. Für ein Interview sprach André Leon Talley, legendärer Modedesigner und Redakteur für die Vogue, mit Kors über seine Zeit im Studio 54. Kors erklärte seine Erfahrungen: „Jeder hatte Sex auf dem Balkon … viele waren so high von Quaaludes, dass sie einfach die Treppe runter gefallen sind und direkt auf der Tanzfläche landeten …“

Ian Schrager aber dementierte seine Aussage auf Instagram. „Ich glaube nicht, dass Michael Kors je im Studio 54 war. Ich kann mich nicht erinnern, ihn gesehen zu haben. Das ist wohl nur eine offensichtliche Ausbeutung eines Kleidungshersteller, um seine Produkte an den Mann zu bringen. Das hat sichtlich nichts mit dem Studio oder dessen Ideologie zu tun.“

Kors stand zu seinem Statement und erkläre, dass in dem Club eine Vielzahl an verschiedenen Leuten unterwegs war. Er selbst war zu der Zeit auf der Highschool und hat Schrager nie getroffen. Ob die Geschichte nun wahr ist oder nicht, werden wir wohl nie erfahren…

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