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Trumps neue Anti-Drogen-Kampagne © Screenshot/WFLA News


Über 5.500 zum Verkauf vorgefertigte und mit Heroin gefüllte Päckchen, die den Namen und das Gesicht des neuen US-Präsidenten tragen, wurden sichergestellt. Sicherlich war das keine von dem Präsidenten inszenierte Kampagne gegen Drogen. Obwohl man schon meinen könnte, dass das Gesicht von Donald Trump auf den Päckchen einen abschreckenden Effekt haben könnte. Auch wenn man den Namen und das Gesicht von Trump derzeit überall zu sehen und zu hören bekommt, ist dies wohl der ungewöhnlichste Zusammenhang.

Eine Anti-Drogen-Einheit der Polizei aus Hernando County, Florida fand bei einer Razzia mehrere tausend Päckchen Heroin, dessen Tütchen mit dem Gesicht und dem Namen von Donald Trump bedruckt wurden. Es war einer der größten Funde, die das County verzeichnen kann. Weiter wurden Päckchen gefunden, die das Gesicht und den Namen einer weiteren berühmten Persönlichkeit tragen. „El Chapo“, der mexikanische Drogenboss, verleiht der Drogen Charge ebenso nicht beabsichtigt seinen Namen wie Donald Trump. Ironischer Weise werden die beiden Persönlichkeiten, die doch so unterschiedlich zu sein schienen, in der Drogen-Szene auf ein Niveau gebracht.
„El Chapo“ wurde im Übrigen in den vergangenen Wochen aus Mexiko in die USA ausgeliefert. Er sitzt nun im Hochsicherheitsgefängnis in New York.

Die Polizei nahm in Verbindung mit der Razzia und dem sichergestelltem Heroin den 46-jährigen Kelvin Scott Johnson fest. Dieser ist mit einer ausgesetzten Kaution von 75.000 Dollar in Gewahrsam. Es drohen ihm 15 bis 25 Jahre Gefängnis. Schon seit Mai 2016 war er im Visier der Behörden wegen Verdacht auf Handel mit Heroin.

Die Generalstaatsanwältin Pam Bondi will sobald der Fall abgeschlossen ist, persönlich dafür sorgen, dass Donald Trump eines der Päckchen Heroin mit seinem Gesicht und Namen drauf erhält. Vermutlich möchte sie nicht damit bezwecken, dass sich der Präsident mit seinem persönlichen Heroin einen Schuss setzt, eher beabsichtigt sie, dass die Drogenpolitik umso strenger von ihm gehandhabt wird. Wie sie schon bei dem ersten Gerichtstermin verlauten ließ, war es ein „big mistake“ Gesicht und Namen des Präsidenten so zu verwenden.

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