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Wir erinnern an Marc Spoon


Es ist manchmal nicht zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Wenn man nicht gelegentlich stehen bleibt und innehält, bemerkt man es nicht. Unser guter Freund, der ‚Techno-Bad-Boy‘ schlechthin, wäre heute 51 Jahre alt geworden. Markus Löffel aka Mark Spoon, der am 11. Januar vor elf Jahren an Herzversagen verstarb, fehlt uns und er fehlt der Szene. Er, bekannt und berühmt-berüchtigt als Backstage-Casanova und Literat, war einer der wichtigsten Vertreter des Sound of Frankfurt.

Hier sind 10 legendäre Marc-Spoon-Momente.

Ohne ihn hätte es vielleicht nie Veröffentlichungen von SNAP! oder Dr. Alban auf Logic Records gegeben, denn hier arbeitete Löffel als Produkt Manager und A&R. Ohne ihn wäre die HR3-Clubnight nicht so populär geworden – Sven Väth, Ulli Brenner, Talla 2XLC und DJ Dag werden uns diese Aussage verzeihen.
Ohne ihn wäre der Ausspruch „Warum seid ihr so scheiße leise?“ nicht in die Techno-Historie eingegangen.
Ohne ihn hätte die Frankfurter Club-Szene auf so einen besonderen Club wie das XS verzichten müssen.
Ohne ihn und Jam El Mar hätte es weder „Right In The Night“ noch „Storm“ gegeben.
Ohne ihn hätten wir weniger gelacht und auch weniger mit dem Kopf geschüttelt.

Um es im Jugend-Slang zu verfassen: Mark Spoon war einer der krassesten Menschen, die man in der Szene kennen lernen dufte. In ehrwürdiger Erinnerung gedenken wir dem Rock’n’Roller of Techno! R.I.P.!

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