zug der liebe
In Berlin geht es wieder auf die Straße. „Zug der Liebe“ heißt die Veranstaltung, die am 18. Juli durch Berlin rollen wird. Hinter dem Projekt steckt Jens Hohmann, der mit befreundeten DJs und Veranstaltern die Veranstaltung als Großdemo plant – mit bis zu zehn Musiktrucks. Hohmann, der die Seite theclubmap.com betreibt,  hat in einem Interview im Tagesspiegel seine Idee vorgestellt. Man rechne mit 15.000 Menschen und werde keinerlei Werbung zulassen. Natürlich kommen nun automatisch Vergleiche mit der Loveparade oder den vollmündigen Ankündigungen einer B-Parade: „Wenn man uns mit der Loveparade vergleichen möchte, dann doch nur mit ihrer Präsentationsform, aber nicht mit der Aussagelosigkeit die sie zuletzt hatte,“ betont Hohmann im Tagesspiegel. Liest man sich das Manifest auf der Veranstaltungsseite durch, so fühlt man sich schon ein bisschen an die ersten Tage der Loveparade erinnert:


„Für die liebevolle Annahme ALLER Gegensätze fordern wir dich zum Tanz auf! Wir haben das Bedürfnis, im Zeichen der Liebe auf die Straße zu gehen.Wie steht’s mit dir? Hin zu Friede, Freude und Liebe! Weg von verblendet, unpolitisch und konsumgeil. Sei dabei! Hier gehts zur Zug der Liebe Demo! In Zeiten in den denen sich fehlgeleitete Menschen mit manifestierten Feindbildern zu hauf treffen, wird es Zeit, dass WIR stellvertretend für unsere gesamte Generation ein Zeichen setzen… Die Menschheit hat noch nie so nah bei einander gewohnt und hat sich dabei so stark entfremdet. Wir sehen uns auf der Straße!“

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Hier geht es zur Veranstaltung auf Facebook:
www.facebook.com/events/1602652443299477

Grafiken: zugderliebe.org