Eine Bande von Drogenhändlern wollte 468 Kilogramm Kokain schmuggeln, dass in den Kernen von Avocados versteckt war. Wir haben ja schon über viele abgefahrene Schmuggeltaktiken berichtet, aber dieser Fall ist äußerst rätselhaft.

Die Ladung wurde Anfang März in Santa Marta an der Karibikküste sichergestellt und war auf dem Weg nach Belgien. Dabei waren die Drogen innerhalb von Avocadokernen versteckt. Das Rätselhafte: die Früchte schienen unversehrt.

Da stellt sich die Frage, wie das Kokain in die Kerne gelangt ist. Und wie haben die Beamten es geschafft, die Drogen zu entdecken. Momentan kursiert ein Video auf Twitter, bei dem eine der präparierten Früchte aufgeschnitten wird.

Aus ermittlungstechnischen Gründen ging die Polizei nicht darauf ein, wie die Drogen im Inneren der Früchte entdeckt wurden. Bei der Spezialfüllung der Kerne kamen in den sozialen Netzwerken Theorien auf. Manche gehen davon aus, dass die Drogen bereits in die unreifen Früchte gesteckt wurden, als sie noch an den Zweigen gehangen waren.

Eine andere Auffassung besagt, dass es sich um detailgetreue Attrappen handele. Die echten Avocados wurden mit falschen Früchten aus Silikon vermischt. Wie auch immer, war es jedenfalls eine ausgefuchste Technik, um die Drogen zu schmuggeln.

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