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Es war seit Wochen schon ein offenes Geheimnis, gestern hat Apple schließlich ganz offiziell auf der der Entwicklerkonferenz WWDC seinen Streamingdienst Apple Music vorgestellt. Vor allem die Mitbewerber haben gestern genau hingehört und wohl einen kleinen Klos im Hals gehabt, als das Unternehmen aus Cupertino seinen Dienst im Detail vorstellte. Ende Juni wird Apple Music auf OS X, iOS und Windows in 100 Ländern starten. Im Herbst folgt die Android-Version. Der Monatspreis beträgt 9,99 Dollar, die ersten drei Monate sind kostenlos. Allerdings gibt es zusätzlich noch einen Familientarif, der für 14,99 Dollar von bis zu sechs Personen genutzt werden kann. Darüber hinaus startet Apple mit Beats One ein Internetradio an, das 24 Stunden am Tag sendet und bietet Playlisten und Empfehlungen an, die aber im Gegensatz zur Konkurrenz nicht automatisch generiert, sondern von Experten zusammengestellt werden.


Apple verfügt über 800 Millionen iTunes-User, die nur wenige Mausklicks von Apple Music entfernt sind und – ein weiteres As im Ärmel – Apple muss im Gegensatz zu seinem Konkurrenten und dem Marktführer Spotify kein Geld mit Streaming verdienen, es sollte vor allem den Verkauf der Hardware ankurbeln.

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Die Reaktion von Spotify-Chef Daniel Ek. Der Tweet ist mittlerweile gelöscht.

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