Seit den neusten Entwicklungen ist in Berlin die Priorisierung nach der Impfverordnung aufgehoben. Es gilt also Folgendes: Egal, welche Reihenfolge die Regelung des Bundes zu den Impfungen vorsieht, Astrazeneca steht ab sofort in Berliner Arztpraxen allen Freiwilligen zur Verfügung.

Mit dieser Entscheidung werden wir der aktuellen epidemiologischen Lage gerecht, so wie es auch die Impfverordnung vorsieht“, so Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci von der SPD. Sie bekam hierfür von Tim-Christopher Seelen (CDU) und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rückendeckung, allerdings erntete sie Kritik aus den eigenen Reihen. Der SPD-Politiker Isenberg warnt laut dem rbb vor einem „Hauen und Stechen“ und ist der Meinung, dass die Impfstoffe an Risikopatient*innen verteilt werden sollten und man jene Personen für die Impfungen vorziehen sollte, die aus medizinischer Sichtweise diese eher benötigen.

Nach Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern ist Astrazeneca nun in Berlin für jedermann zugänglich. Ob das in Techno-City einen Ansturm auf die Arztpraxen mit sich zieht? Ist das der erste Schritt, um eine sichere Wiederaufnahme des dortigen Clubbetriebs zu gewährleisten?

 

Das könnte dich auch interessieren:
Hoffnung für Club-Öffnungen:“Schnelltests in Kombination mit einer Impfung“
Berliner Clubs: Normalbetrieb erst Ende 2022?
Darknet-Drogendealer verkaufen jetzt schon Corona-Impfungen von Biontech

 

Quelle: rbb