Mal ganz ehrlich: gerade im Bereich der elektronischen Musik gibt es mittlerweile so viele verschiedene Sub-Genres, da blickt man als Normalsterblicher einfach nicht mehr durch. Um euch einen Überblick über diesen Wirrwarr zu geben, hier mal eine Liste mit verschiedenen Techno- und House-Genres:

Acid Techno, Dub Techno, Dark Techno, Hard Techno, Industrial Techno, Melodic Techno, Minimal Techno, Deep Techno, Progressive Techno, Tech-House, Deep House, Micro House, Minimal House, Business Techno u.s.w.
Diese Liste könnte man jetzt noch weiter ausführen, aber das reicht erstmal.

Natürlich ist Techno nicht gleich Techno, daher machen diese Unterkategorien schon Sinn, auch wenn sie uns in ihrer Vielzahl häufig überwältigen. Diese Thematik rund um die Genre-Klassifizierung führte letztlich auch beim weltbekannten Musikdienst Beatport zu Diskussionen, der bisweilen keine Sub-Genres von Techno verzeichnete.

Nun gaben die Verantwortlichen jedoch einen Umbruch bekannt. Techno wird jetzt in zwei verschiedene Sub-Genres aufgesplittet: Raw/Deep/Hypnotic zum einen und Peak Time/Driving zum anderen. Natürlich wird es auch hier wieder Überschneidungen und diskussionswürdige Zuordnungen geben, die Verantwortlichen erhoffen sich jedoch einen positiven Effekt, der sich auf Kunden, Künstler und Labels auswirken soll.

So soll Musik vor allem leichter zu finden sein. Außerdem bietet der Split den Beatport-Machern die  Möglichkeit, noch mehr Inhalte bereit zu stellen, ohne dass man den Überblick verliert. Labels und Künstler können außerdem detaillierter und facettenreicher präsentiert werden.

Um unangenehmen Reaktionen von Nutzern vorzubeugen, sprach Beatport vorher mit renommierten Künstlern wie Adam Beyer, Monika Kruse, Pleasurekraft und Charlotte de Witte sowie mit Labels wie Soma, Kompakt oder Tronic.
Das Feedback schien gut gewesen zu sein. Die Änderungen treten im Februar in Kraft.

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