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Das ist das Aus für die Fabric


Wir wissen, dass ihr es schon nicht mehr hören könnt und euch die Geschichte um die Fabric relativ am Hintern vorbei geht – nicht allen, aber vielen unter euch – DJ Sneak übrigens auch. Um es ganz kurz zusammen zu fassen: Zwei Gäste der Fabric sind aufgrund von Drogenkonsum ums Leben gekommen, weswegen der Club vorerst für einen Monat schließen musste.
Aber jetzt scheint es so zu sein, als dass wir keine weiteren Meldungen zu Londons ehemaligem Vorzeigeclub Fabric mehr schreiben werden, denn dem Club wird seine Lizenz entzogen. Daraus resultierend muss er unbestimmte Zeit schließen.

Wie Resident Advisor berichtet, ging dieser Entscheidung eine sechsstündige Debatte voran, bei der sämtliche Parteien ihre Standpunkte vortrugen. Dabei kam es anscheinend auch zu einigen absurden Momenten. So forderte Ratsmitglied, generell Clubnächte mit höheren BPM-Zahlen zu verbieten, da aggressivere Musik zu mehr Todesfällen führte. Ob er selbst lieber Massive Attack hört, können wir aber nicht verkünden.

Nach Beendigung der Debatte und anschließender Beratung wurde die Entscheidung verkündet, der Fabric die Betriebserlaubnis zu entziehen, da u.a. „Durchsuchungen unzureichend waren und eine Verletzung der Betriebserlaubnis darstellten.“  Die Entscheidung wurde mit den Worten begleitet: „Es gibt eine Drogenkultur im Fabric, die das Management nicht kontrollieren kann.“

 

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