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Wir schreiben Sonntag, den 20. Oktober. Eines der legendärsten Wochenenden des Jahres ist vorüber und wir schwelgen schon jetzt in den Erinnerungen vom Amsterdam Dance Event. Kaum Zuhause angekommen, erleben wir ein Déjà-vu. Bei dem ADE-Gig von Martin Garrix gab es einen Vorfall mit Tränengas. 

Moment mal, diese Nachricht kommt uns bekannt vor. Das liegt daran, dass vergangenes Jahr beim ADE genau das selbe passierte. Wir berichteten hier darüber. In diesem Jahr fiel der Vorfall allerdings etwas größer aus. Insgesamt 130 Personen wurden beim RAI Amsterdam mit dem Tränengas verletzt. Und das schon nach 20 Minuten des Sets von Martin Garrix. Es wird vermutet, dass während des Angriffs auf die Feiernden wie auch letztes Jahr einige Wertgegenstände geklaut wurden. Laut den Aussagen eines Besuchers kam die Attacke sehr plötzlich, die Luft war voller Gas und viele Menschen flüchteten, verließen sofort die Halle. Einige traf es dabei schlimmer, sie bekamen keine Luft mehr oder konnten schlecht sehen. Andere konnten sich mit einem T-Shirt vor dem Gesicht noch gerade retten.

Tim Boersma, Pressesprecher des ADE sagt dazu: „Das ist extrem ärgerlich. Es war in letzter Zeit ein Trend. Es gibt weitere Beispiele für Festivals, bei denen dies geschieht. Leider viermal bei ADE im letzten Jahr. Leider gibt es Menschen, die die Tatsache missbrauchen, dass viele Menschen zusammen sind.“

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr hat sich Martin Garrix allerdings nicht zu dem Vorfall geäußert. Letztes Jahr schrieb er: „Der Vorfall hat mich letzte Nacht schockiert und ich finde es unverständlich, dass es Menschen gibt, die so etwas tun. Das Team ist bestrebt, die Sicherheit aller Besucher zu gewährleisten. Die letzte Nacht war eine der außergewöhnlichsten Auftritte, die ich je gemacht habe, und ich freue mich sehr darauf, heute Nachmittag noch einmal zu spielen.“

Wir hoffen, dass dieser „Trend“ bald endlich ein Ende hat, denn auch Techno-Events wie die Time Warp sind von Angriffen dieser Art betroffen. Uncool!

NACHTRAG: Garrix hat sich mittlerweile geäußert.

 

 

 

 

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