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Wir hatten vor einiger Zeit über den Leipziger Dealer Shiny S berichtet, der aus seinem Kinderzimmer heraus mit 914 Kilogramm Stoff gehandelt haben soll. Nachzulesen hier. Gestern ist der spektakuläre Drogenprozess mit Max S. vor dem Landgericht Leipzig in die erste Runde gegangen, aber vor Gericht ließ Max S. über seinen Verteidiger ausrichten, er werde zunächst keine Erklärung abgeben.

Wie Spiegel Online berichtet, hatte Shiny S. die Ware zunächst im sogenannten Darknet, einem nur über Anonymisierungsdienste erreichbaren Bereich des Internets angeboten, später aber auch auf einer zugängigen Plattform namens Shiny Flakes („Glitzernde Flocken“).
Wie SPON weiter verkündet, habe er die Drogen sowie verschreibungspflichtige Medikamente per Post an seine Kundschaft geschickt und damit insgesamt rund vier Millionen Euro ‚verdient‘. Nach Angaben der Ermittler handelte es sich um einen der größten Drogenfunde in Deutschland. Das Urteil wird frühestens Anfang Oktober erwartet.

 

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