Für die neuste Episode von „How I Met The Bass“ hat sich Marc DePulse den Berliner DJ, Produzenten und Labelbetreiber Oliver Koletzki eingeladen. Mit seiner Auswahl entführt Koletzki uns auf eine musikalische Reise in die Vergangenheit, die seine ganz persönliche Geschichte erzählt. Hier ein kurzes Interview mit Hintergrundinfos zum Mix:

Lass uns auf deinen Mix einstimmen. Er enthält starke Botschaften zu vielen verschiedenen Musikstilen, also: Wie hast du den Bass einmal kennengelernt?
Dieser Mix ist eigentlich sehr ehrlich. Das sind die wichtigsten Acts/Tracks meiner musikalischen Ausbildung. Ich bin ein Kind der 1980er-Jahre, also ist es ein bisschen kitschig. Der Moment, in dem ich „den Bass“ wirklich kennengelernt habe, war mit dem Wechsel von deutschem Hip-Hop zu House Music Ende der 1990er-Jahre. Es ist ein bisschen ein Klischee, ich weiß, aber so war es und ich bin bis heute bei der elektronischen Musik geblieben.

Langsam finden wir aus der Pandemie heraus und kommen Schritt für Schritt zur Normalität zurück. Wie hast du die letzten 1,5 Jahre erlebt?
Auch wenn es eine schreckliche Zeit für uns Menschen war, habe ich diese Pause vom ständigen Touren seit 15 Jahren jedes Wochenende sehr genossen. Ich habe sogar die Abgeschlossenheit genossen, denn normalerweise bin ich nicht so oft zu Hause. Natürlich war es für Clubs, Festivals, viele Künstler und unsere Labels nicht einfach. Aber wir haben es irgendwie geschafft. Jetzt bin ich froh, wenn sich alles langsam wieder normalisiert.

An welchen Koletzki-Projekten arbeitest du derzeit?
Ich habe mein neuntes Album „Made of Wood“ im Juli veröffentlicht, also mache ich jetzt eine Pause vom Produzieren, bis zu dem ganz besonderen zehnten Album. Aber natürlich wird es einige Remixe geben. Außerdem habe ich einen brandneuen Live-Act mit meinen besten Downtempo-Tracks gemacht, mit dem ich auf Tour gehen werde.

 

 

1. Beatles – A Day In Your Life
2. The Doors – Ghost Song
3. Queen – Don’t Stop Me Now
4. The Smith – There Is A Light That Never Goes Out
5. Depeche Mode – Everything Counts (Live at Liverpool)
6. Pet Shop Boys – West End Girls
7. Herbie Hancock – Rock It
8. Zeb-Roc-Ski & Stieber Twins – Breakers Revenge ’93
9. Advanced Chemistry – Fremd Im Eigenen Land
10. Torch – Kapitel 1
11. Dj Shadow – Midnight In A Perfect World
12. Daft Punk – Da Funk
13. Justice – Phantom Pt. II
14. International Pony – Leaving Home

 

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