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Kein kontrollierter Verkauf von Cannabis in Berlin


Es klang so schön, aber wie bekannt wurde, hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte dem Vorstoß des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg eine Absage erteilt. Dieser wollte Cannabis reguliert verkaufen.

Das Ergebnis teilte die Grünen Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann mit. Der Antrag sei weder zulässig noch begründet, heißt es demnach in der Entscheidung. Die Grünen Politikerin zeigte sich enttäuscht über das Verbot. Das Bezirksamt werde prüfen, ob es binnen einem Monat Einspruch einlegen werde. Das Betäubungsmittelgesetz des Bundes verbietet Cannabis und lässt nur wenige Ausnahmen in medizinisch begründeten Fällen zu. Der Antrag wurde laut Herrmann vor allem mit dem Jugend- und Verbraucherschutz begründet. Doch nun steht erst einmal fest, dass weiche Drogen wie Haschisch und Marihuana nicht kontrolliert verkauft werden dürfen.

Laut Spiegel Online hatte die Bezirksregierung beantragt, vier „Cannabis-Fachgeschäfte“ einrichten zu dürfen, die regional produziertes Material verkaufen sollten. Demnach sollten registrierte, volljährige Bezirkseinwohner monatlich bis zu 60 Gramm Cannabis erwerben können. Der 25-seitige Antrag wurde damit begründet, dass Cannabis derzeit zwar illegal, faktisch aber frei zugänglich sei.

 

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