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Wir haben in unserer Zeit als rasende Reporter schon so einiges gelesen und erlebt. Eine Schlagzeile aus Lippetal/Arnsberg hat uns jetzt jedoch wieder einmal zum Schmunzeln gebracht. Ein Drogendealer versteckte tatsächlich in einem Brautkleid sein illegales Hab und Gut. 

 

Diese Wahrheit kam nun bei einem Gerichtsprozess des Dealers und Arbeitslosen Mehmet raus. Laut dem Soester Anzeiger soll er mehrere Hunderttausend Euros in die Wohnung seiner Schwester geschafft haben. Diese hat sich nun während der Verhandlungen dazu geäußert und bestätigt, was bereits vermutet wurde. Immer wieder schaffte ihr Bruder neue Geldsummen ran, die einen Wert von bis zu 150.000 Euro gehabt haben sollen. Bei den Drogen soll es sich um Haschisch, Kokain und Marihuana handeln. Das besondere an diesem Fall ist dabei das Versteck. Die Schwester von Mehmet versteckte die illegalen Mittel in einem Brautkleid. Und das, obwohl sie genau wusste, woher dieses Geld stammt.

Eine weitere Aussage des Prozesses ließ uns ebenfalls aufhorchen. Der Angeklagte sagte er habe “Angst vor Glatze”. Nein, es handelt sich dabei nicht um einen Knast-Haarschnitt, vor dem er Angst hatte, sondern um den großen Hintermann der Drogengeschäfte. Auch Mehmets Schwester habe diesen Mann bereits kennengelernt, da er einige Male in ihrer Wohnung gewesen sei, und betitelte ihn als “gefährlich”. Die Polizei sei schon lange vorher auf das Drogen-Netzwerk aufmerksam geworden. Doch aus der finanziellen Not und Sucht zu illegalen Drogen und Alkohol heraus dealte der Arbeitslose weiter. Nun muss er sich weiter vor Gericht verantworten.

 

 

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Quelle: www.soester-anzeiger.de