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Um während des Lockdowns ihrem Geschäft nachzugehen, verkleiden sich Drogendealer als Jogger oder Mitarbeiter des NHS (National Health System).

The Guardian hat berichtet, dass sich Drogendealer während der Pandemie neben Social Media, Drive-By-Sales und Postsendungen auch verkleiden, um nicht von der Polizei erwischt zu werden und die Regeln des Social Distancing einzuhalten.

Professor Simon Harding, Direktor des National Centre for Gang Research an der University of West London sagte: „Einerseits, versuchen sie wirklich das Social Distancing einzuhalten, dennoch müssen auch sie Geld verdienen. Die Leute hamstern nicht nur Lebensmittel, sondern kaufen auch große Mengen an Drogen und die Dealer verkaufen sogar Lockdown-Partypacks.

„Es werden öfter Autos verwendet, um die Ware auszuliefern. Diese wird aus dem Fenster und das Geld auf den Rücksitz geworfen.“

Es wird zunehmend schwieriger für die Dealer, die Drogen über die Stadtgrenzen hinaus zu bekommen. Dadurch verlagert sich das Ganze ins Internet, was neue Probleme aufwirft. Harding erklärt: „Straßenbanden sind gezwungen neue Taktiken zu finden, wie Nachwuchsdealer über Social Media zu rekrutieren. Das bedeutet, dass junge Leute übers Telefon zu gefährlichen Gangaktivitäten verführt werden. Die Familien bekommen davon nichts mit und das ist bedenklich.“

Die neueste Masche ist wohl, dass sich die Dealer als leitende Mitarbeiter ausgeben und auch auf Parkplätzen von Supermärkten arbeiten. Die Krise zwingt alle spezielle Maßnahmen vorzunehmen.

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