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Luca Schreiner ist ein 23-jähriger DJ & Produzent aus Stuttgart, der sich in seiner noch jungen Karriere bereits durch zahlreiche Releases auf Labels wie Ultra Music, Universal, Armada, Def Jam, Atlantic, Interscope und vielen mehr einen Namen gemacht hat. Weit über 60 Mio. Streams auf Spotify sprechen dabei eine deutliche Sprache und sind der Grund dafür, dass Luca vor allem für Remixe sehr gefragt ist. So hat er bereits für Stars wie James Arthur, Alessia Cara, Louis Tomlinson, Kelly Clarkson, Shaggy, Roger Sanchez oder Pitbull offizielle Remixe beigesteuert.  

In dieser neuen Kolumne von Luca Schreiner präsentiert euch der junge Schwabe in jeder neuen Ausgabe einen wichtigen Aspekt in Bezug auf die Arbeit mit Remixen und zeigt euch Tipps und Tricks, die den Produzenten unter euch beim nächsten Remix sicherlich weiterhelfen werden. Bevor es jedoch an die eigentliche technische und kreative Umsetzung des Remixes geht, stellt euch Luca in der heutigen Ausgabe zunächst vor, wie man überhaupt an einen offiziellen Remix kommt – und erzählt uns, dass das auf unterschiedlichste Weise passieren kann:

„Entweder man versucht sich selbst an einem Remix und schickt diesen als eine Art Initiativ-Remix an das dafür verantwortliche Plattenlabel und bietet diesen für ein offizielles Release an oder das Plattenlabel fragt bei einem als Produzent direkt für ein Remix an. Auch ist es oft von Erfolg gekrönt, Künstler des Original-Tracks direkt zu kontaktieren und für einen Remix anzufragen. Bei meinen Remixen kommen die Anfragen mittlerweile meist direkt über das Label, nachdem diese bereits einige Tracks und Remixe von mir gehört hatten.

Einige Projekte aus meiner Vergangenheit haben gezeigt, dass es auf jeden Fall sehr ratsam ist, kurz über die Eckdaten des Deals zu sprechen, bevor man überhaupt mit dem Remix beginnt. Damit sind gemeint: Bezahlung, stilistischer Wunsch des Labels für den Remix sowie die Credits des Remixers. In gut 90 Prozent der Fälle werden dem Remixer keine Anteile an den Einnahmen durch den Remix zugesprochen. Viel häufiger wird dem Remixer eine sogenannte „Flat Fee“ ausgeschüttet die sich in der Höhe der Summe erfahrungsgemäß an der Bekanntheit des Remixers und dessen Diskografie orientiert. Eine kurze Klärung nach dem stilistischen Wunsch des Labels für den Remix kann ebenso sehr entscheidend sein. Natürlich steht die eigene kreative Interpretation bei der Arbeit mit Remixen im Vordergrund, sehr oft jedoch haben Labels eine grundsätzliche Vorstellung für Remixe, die es zu erfüllen gilt.

Wurden die Eckdaten des Remixes besprochen, steht der eigentlichen technischen und kreativen Umsetzung zunächst nichts mehr im Wege. In der nächsten Ausgabe erzähle ich euch dann wie ich grundsätzlich solche Remixprojekte angehe und welche Tricks mir dabei in der Vergangenheit weitergeholfen haben.“

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www.lucaschreiner.com