luxembourgsoundslike


Dieses Jahr feiert das Reeperbahn Festival seinen elften Geburtstag. Auf dem Plan stehen vom 21. bis zum 24. September über 700 Programmpunkte unterschiedlichster Sparten für über 32.000 Fach- und Festivalbesucher aus aller Welt in mehr als 70 Spielstätten in St. Pauli. In Sachen elektronischer Szene-Repräsentation werden in der Hansestadt Akteure wie Acid Arab, Christian Löffler, Drangsal, Eurokai, Gold Panda, Matias Aguayo & The Desdemonas und andere vertreten sein.

Ebenfalls Teil des Programms werden erneut zahlreiche Showcases sein, von denen „Luxembourg Sounds Like…“ in diesem Jahr bereits seinen fünften im Rahmen des Reeperbahn Festivals austrägt. Mit dabei sind Napoleon Gold, Sun Glitters und Cleveland.

Reeperbahn Festival 2016: Luxembourg Sounds Like… // 23.09.16, ab 20 Uhr // Kaiserkeller, Große Freiheit 36, Hamburg
Line-up: Cleveland, Sun Glitters, Napoleon Gold
www.musiclx.lu
www.reeperbahnfestival.com

Cleveland IM INTERVIEW:

Wirst du zum ersten Mal in Hamburg sein und wie bereitest du dich auf deinen Auftritt vor?

Ich werde zum ersten Mal in Hamburg sein und viele meiner Bekannten haben mir nur Gutes über die Stadt erzählt. Golden Pudel und Smallvill Records verfolge ich schon seit einigen Jahren.
Momentan arebiete ich an meinem Live-Set, versuche weniger Rechner und mehr Instrumente (Sampler, Drummachine, Synthie) zu benutzen. Ich kann den Besuchern versichern, dass es sehr intensiv und vielleicht auch ziemlich spacy sein wird.

„Luxembourg Sounds Like…“ heißt der Abend. Wonach klingt denn Luxemburg? Erzähle uns was über die Szene …

Da ich vor fünf Jahren nach Brüssel gezogen bin, kann ich nicht allzu viel zur Szene sagen. Ich kenne natürlich Napoleon Gold und Sun Glitters gut, sie machen einen tollen Job. Aber ich bekomme natürlich mit, dass gerade in den letzten fünf Jahren viel passiert ist. Viele Freunde, die in Luxemburg aufgewachsen sind und die nun in Brüssel, Berlin oder London leben, haben dort berechtigte Anerkennung für ihr Talent bekommen. Was nicht einfach war, weil man denkt, dass unsere Heimat voller Banken ist und eher nicht in Zusammenhang mit Kultur gebracht wird.

Wie nervös bist du vor deinen Auftritten, hast du ein bestimmtes Ritual, dass du befolgst?

Ich bin tatsächlich sehr nervös vorher und fühle mich richtig krank. Es gibt ja vor den Shows immer das gemeinsame Abendessen mit den Veranstaltern, dass ich kaum genießen kann, weil ich so nervös bin. Stress-Management ist wirklich hart. Meistens isoliere ich mich dann ein bisschen, trinke ein Beir und fokussiere mich auf den Auftritt.

Im Januar erschein deine dritte EP, deine erste auf John Talabots Label Hivern Disc. Wird es noch weitere neue Musik von dir in diesem Jahr geben?

Ja, eine neue EP, wieder auf Hivern Disc steht kurz vor ihrer Veröffentlichung und gegen Ende des Jahres folgen noch zwei Remixe.

Wie bist du in Kontakt mit John Talabot gekommen?

Ich wusste, dass er meine EP „Travelguide“, die 2014 auf WHITE erschienen ist, gespielt hat, also habe ich ihm einfach Demos geschickt und mich für seinen Support bedankt. Einen der Tracks fand er sehr gut und so schickte ich ihm zwei weitere – so kam dann die EP zustande. Vor der VÖ habe ich noch in Berlin Dani, den A&R des Labels, auf einen Kaffee getroffen. Es war für uns wiechtig, dass es auch eine persönliche Verbindung von Künstler und Label gibt.

Denkst du auch daran, irgendwann mal ein Album zu produzieren?

Hmmm, in meinem Genre macht es merh Sinn, sich auf EPs zu konzentrieren, da sie mehr Wirkung erzielen können. Man sollte nicht ein Album machen, nur um des Albums Willen. Schau dir das Album von John an, das ist wundervoll und es macht total Sinn, weil es in einer Zeit rauskam, als es in der Art nichts gab. Es ist eine schwere Entscheidung, so etwas zu machen, weil es Zeit kostet und Risiken birgt. Doch der Tag wird kommen, an dem ich musikalisch so gereift bin, dass ich mir das doch noch mal überlege …

Reeperbahn Festival – Napoleon Gold im Interview
Reeperbahn Festival – Sun Glitters im Interview
Reeperbahn Festival – „Luxembourg sounds like…“ 

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