Foto: Netflix


Das Fyre-Festival auf den Bahamas war eine der größten Lachnummern des Jahres. Es hatte zwar bereits 2017 stattgefunden, in Deutschland machte es jedoch erst in diesem Jahr Schlagzeilen. Eine Netflix-Dokumentation hatte die desaströsen Umstände des als Luxus-Event angepriesenen Festivals populär gemacht.

Die Verantwortlichen des Events, Billy McFarland und der Rapper Ja Rule wurden anschließend auf Schadensersatz in Höhe von 100 Millionen Dollar verklagt. Während McFarland zudem derzeit eine sechsjährige Haftstrafe absitzt, ist sein Partner nun mit einem blauen Auge davon gekommen.

Ja Rule hatte angegeben, nichts von den organisatorischen Pannen gewusst zu haben. Das passte einigen betroffenen Fyre-Besuchern jedoch überhaupt nicht in den Kram, weshalb sie Ja Rules Behauptung vor Gericht als Lüge darstellten. Während des Verfahrens konnten die Kläger allerdings nicht nachweisen, dass die Social-Media-Werbung des mit bürgerlichem Namen heißenden Jeffrey Atkins Leute dazu animierte, Tickets für das Festival zu kaufen.

Glück für den Rapper, denn die Anklage wurde aufgrund mangelnder Beweise fallen gelassen. Ja Rules’ Anwalt bezeichnete die Gerichtsentscheidung als absolute Rechtfertigung gegenüber seines Klienten.

 

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Und so sollte es eigentlich aussehen: