Gema_logo
Nachdem beim ersten Luft holen viele nicht unzufrieden mit der Einigung zwischen GEMA und dem Dachverband der Musikveranstalter in Sachen Tarif (M-V) für Clubs, Diskotheken und Musikkneipen, waren, wächst nun der Unmut immens, weil es in vielen Fällen doch zu erheblichen Kostensteigerungen kommt. Wie wir in unserer ersten Meldung von letzter Woche bereits erwähnten, schlug der Blog Berlin Mitte Institut sofort Alarm und im Laufe der Tage folgten immer mehr Einsprüche.
So kommt die Kanzlei Härting, Spezialisten für Medien- und Internetrecht zu folgendem Fazit:
„Mit Blick auf die letztlich eingeführte zehnprozentige Regelvergütung aber auch hinsichtlich des Zeitzuschlags und, weil der Anteil der GEMA-freien Musik unberücksichtigt bleibt, ist zweifelhaft, ob die Tarife überhaupt angemessen sind.“
Den kompletten Artikel findet ihr hier:
www.haerting.de/de/neuigkeit/gema-2014-erhebliche-belastungen-durch-neue-tarife-fuer-musikveranstaltungen


Ebenfalls ein negatives Fazit zieht die Toxic Family, hier gibt es als Überschrift: „Übern Tisch gezogen“:
www.toxic-family.de/articles.php?id=166&page=1&sec=1 

Wie sich die Protestwelle entwickelt, da halten wir euch auf dem Laufenden, ebenfalls was den Tarif VR-Ö angeht …

Chronik der GEMA-Problematik: 
GEMA: Einigung mit Clubs, aber Tarif VR-Ö wackelt: “urheberrechtlich nicht zulässig”
Tarifstreit GEMA & Clubs: Einigungsvorschlag vom DPMA zugestellt
GEMA: Tarif VR-Ö mit BVMV und BVD beschlossen!
DJ-Abgaben in Österreich: Alles beim Alten – wieso bei uns nicht?
Das fordert die GEMA von DJs
Rainers Ratgeber – Teil 13: Heino hat recht!
Rainers Ratgeber – Teil 5: Brauche ich die GEMA?