Vor kurzer Zeit haben wir über zwei Drogenschmuggler berichtet, die mit eine Yacht voller Drogen auf Grund gelaufen sind. In dem 15 Meter langem Boot soll mehr als eine Tonne Drogen gewesen sein.

Es handelte sich dabei um zirka 40 Taschen voller Methamphetamin, Kokain und Ecstasy. Insgesamt sollen die gefundenen Drogen rund eine Milliarde Australische Dollar (600Millionen Euro) wert sein.

Die beiden Bruchpiloten, ein US-Amerikaner (nicht wie zuvor berichtet ein Brite) und ein Franzose, versteckten die Ware auf Burton Island, einer Insel vor der Westküste des Landes. Als sie dann die von der Polizei überrascht wurden, flüchteten sie.

Jedoch hatte sich ihnen eine riesige Robbe in den Weg gestellt. Sie haben die Robbe geweckt, sie ist hochgesprungen und hat die beiden angebrüllt. Jetzt hieß es entweder an der Robbe vorbeigehen oder sich verhaften lassen. Scheinbar war das Tier sehr furchteinflößend.

Neben den beiden Verhafteten wurden drei weitere Männer aus Großbritannien, Amerika und Wales am Flughafen von Perth festgenommen. Sie wollten offensichtlich die Drogen in Empfang nehmen. Die Polizei von Westaustralien gab an, dass sie „einen internationalen Drogenring gestoppt“ haben.

Schön und gut. Nur ist das leider nicht die Lösung des Problems. Illegale Drogen werden weiterhin dahin gelangen, wo sie verlangt werden.

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