Sperrstunde Dresden


Viele Städte sind davon betroffen: die Sperrstunde. Dem einen oder anderen Laden kann das schon mal richtig das Geschäft vermiesen. Neben Berlin gibt es nur fünf weitere Bundesländer, wie zum Beispiel Schleswig-Holstein oder Niedersachsen, in denen es keine zeitliche Begrenzung für den Alkoholausschank gibt. Insbesondere Bayern, Baden-Württemberg und eben auch Sachsen sind von der verordneten Nachtruhe betroffen.

Grund für die kürzeren Öffnungszeiten sind unter anderem Straftaten, welche erhöht durch alkoholisierte Menschen begangen wurden. Doch jeder eben nicht so klar denkende Partygänger weiß auch, dass man alkoholisiert auf der Straße, eher zu Straftaten neigt, als im Club oder in der Kneipe. Das beweist auch eine Studie der Universität in Bamberg in Kooperation mit der TU Dresden.

Mit diesen Problemen hat auch die Stadt Dresden zu kämpfen. Lokale Clubbetreiber sind genervt, da viele Gäste einfach nicht nach Hause gehen wollen und sich nur schwer vertreiben lassen. Nachdem im August letzten Jahres in Leipzig die Regelung abgeschafft wurde, nimmt sich Dresden nun wohl auch ein Beispiel und folgt mit einer Online-Petition. Jeder, der ein Teil der Techno-Subkultur ist, weiss auch, dass Tanzen bis in die Mittagsstunden einfach dazugehört. Also, unterschreiben und Teil eines tanzbaren Deutschlands sein!

Die Online-Petition „Aufhebung der Sperrstunde in Dresden“ läuft noch drei Wochen, bis jetzt sind 58% der nötigen Stimmen erreicht worden. 

 

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