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Am 5. Februar wird ein neues Kapitel in der Geschichte der Offiziellen Deutschen Charts aufgeschlagen, denn dann werden zum ersten Mal auch Streaming-Zugriffe in die Album-Charts eingerechnet, die im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) von GfK Entertainment ermittelt werden. Neben physischen Tonträger und digitale Downloads, werden zukünftig über 30-sekündige Streams aus bezahlten Premium-Angeboten gezählt. Dabei werden auf die Zahlen von folgenden Portalen zurückgegriffen: Apple Music, Deezer, Google Play Music, Juke, Microsoft Groove, Napster, Qobuz, Spotify und WiMP/Tidal.
In die Single-Charts fließen schon seit Anfang 2014 die Streaming-Zahlen und seit letztem Jahr gibt es auch wieder offizielle Vinyl-Charts.


„Die deutschen Musikfans hören Musik auf buchstäblich allen Kanälen und in jeder möglichen Form; von der Schallplatte bis zur Datenwolke, vom einzelnen Song bis zum Album. Diese vielfältige Nutzung müssen die Offiziellen Deutschen Charts als zentraler Spiegel für Musikerfolge auch abbilden, um den Markt zuverlässig und in seiner Gesamtheit darzustellen. Nicht zuletzt mit Blick darauf, dass Streaming im vergangenen Jahr einen neuen Wachstumsrekord hingelegt hat und inzwischen in Deutschland fast 14 Prozent der Umsätze ausmacht.“
Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des BVMI

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Quelle: musikindustrie.de