Foto: Bundespolizei

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Drogendealer denken sich oft einzigartige Verstecke für ihre Ware aus. Wir haben sogar mal die kuriosesten Verstecke für Drogen auf dem Weg in den Club aufgelistet. Nachzulesen hier.

Manche gehen sogar noch weiter und verstecken die Drogen in ihren Körperöffnungen.  Doch des funktioniert auch nur in gewissem Maße. Wenn man Drogen im großen Stil schmuggelt muss man da schon einfallsreicher sein. So wie die Schmuggler, die 745 Kilogramm Kokain in ausgehöhlten Ananas versteckt hatten.

Doch das ist wieder eine andere Geschichte. Bei kleineren Drogendealern ist es oft der Fall, dass sie ihre Drogen in der Unterhose schmuggeln. Wahrscheinlich gehen sie davon aus, dass die Beamten dort nicht nachsehen oder nicht nachsehen dürfen. Falsch gedacht.

Ein 36-Jähriger wurde vergangene Woche im Essener Hauptbahnhof überprüft. Sichtlich nervös ahnten die Beamten bereits, dass er etwas zu verbergen hatte. Der wegen Drogenhandel bereits polizeibekannte Mann gab schließlich auch zu, dass er LSD dabei habe. Als er dann durchsucht wurde fanden die Polizisten neben dem LSD auch 149 Ecstasy-Pillen und Amphetamine in seiner Unterhose. Muss ja viel Platz in der Unterhose für dieses Arsenal an Drogen gewesen sein.

Des weiteren räumte der Mann auch ein weitere Drogen in seiner Wohnung zu lagern. Die Polizei Recklinghausen durchsuchte also auch seine Wohnung und fand neben Cannabisprodukten wie Haschisch und Marihuana noch weitere Amphetamine.

Der 36-Jährige wurde nach Rücksprache mit dem Amtsgericht, der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei in Polizeigewahrsam eingeliefert. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (Btmg) ein. Es wird weiterhin ermittelt.

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